Fam.- Forschung - Biographien - Her.-Gen.Ges."ADLER" - Veterinärgeschichte - Wappenkunde - Pferdekunde
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Der Hund im Familienwappen.

Die Hundedarstellung in der Heraldik ist oft eine redende, also auf den Namen des Wappenträgers bezogen.

Das Freiherrendiplom für die Geschwister Ferdinand Alexander, Samuel Christoph und Moritz Heinrich von Hund, alle mit dem Prädikat "Wohlgeboren".

Das Stammwappen der Familie Hundbiss ist  ein redendes Familienwappen.

Die von Hundbiss sind ein uraltes schwäbisches Geschlecht. Zunächst Dienstmannen des welfischen Fürstenhauses.

Im 14.Jahrhundert wurde das Geschlecht zu Ravensburg patrizisch, in ähnlicher Weise wie ritterbürtige Adelsstelle in anderen Städten.

Seit dem 16.Jahrhundert waren sie auch Erbkämmerer des Fürstbistums Konstanz, später auch Obervögte der Reichenau.

Das Wappen zeigt: In schwarz drei übereinander stehende laufende silberne (weisse) Windspiele mit roten Halsbändern. Helm: einer der Hunde sitzend. Decken: schwarz - silber (weiß).

OSTEIN:  Wappen: In blauen goldbordierten Schild ein rot behalsbandeter silberner Bracke. Helmzier, der Bracke aus der Helmkrone wachsend. Uraltes Geschlecht, in den deutschen Reichsstiften seit Altersher aufgeschworen. Johann FriedrichGraf von Ostein wurde 1743 einstimmig zum Kurfürsten und Erzbischof von Mainz gewählt; er war ausserdem Capitular zu Würzburg, Probst des kaiserlichen freien Reichstiftes St.Bartholomäum zu Frankfurt am Main.

Mederer von Wutwehr.

Er wurde am 6.Dezember 1739 als Sohn des aus der Oberpfalz zugewanderten Zuckerbäckers Conrad Mederer in Lichtental in Wien geboren. Er ging bei seinen Bruder Elias Mederer (Armeedienst als Wundarzt) in die Lehre. Mederer war in verschiedenen Regimentern als Feldscherer und Prosektor tätig. Er studierte an der Universität Wien wo er am 17.März 1762 die Prüfung als "Chirurgie Magister" ablegte und promovierte am 26.Juni 1773 zum Doktor der Chirurgie.

Kaisern Maria Theresia ernannte ihn am 10.Juli 1773 zum Professor der Chirurgie und Geburtshilfe in Freiburg/im Breisgau, das damals zu Österreich zu Österreich gehörte. Wegen seiner Bemühungen um die Erkenntnis und Bekämpfung der Hundswut.Kaiser Joseph II. erhob am 29.August 1789 in den erblichen Adelsstand mit dem Prädikat "von Mederer und Wuthwehr".

Das Wappen zeigt im gelben Schild einen schwarzen Hundekopf mit einer Triangel im Maul, das die Tierärzte jener Zeit als sogenanntes Maulgatter benutzten. 

Wappen für Karl Freiherren Huff von Kantersorff: 

Ein aufrecht stehender goldener Schild, worin ein rechts aufspringender weißer Windhund mit rotem Halsband auf grünen Rasen zu sehen ist.

Wien den 27.November 1773.

Sehr oft kommt der Hund  (die Bracke) im Familienwappen nur als Helmzier vor. Einige Beispiele sollen es veranschaulichen.

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