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Fam.- Forschung - Biographien - Her.-Gen.Ges."ADLER" - Veterinärgeschichte - Wappenkunde - Pferdekunde
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Das Pferdemuseum

Ein Denkmal für das Pferd, so lautet die Überschrift in der Salzburger Volkszeitung vom 2.Dezember 1961.

Der Initiator  war Professor Dr. Emil Hauck Wien, Professor Hübl Wien und Oberst i.R. Paul Matic - Dravodol Salzburg.

Dank dieser Personen konnte in Wien ein Pferdemuseum gegründet werden.

Die nötigen Räumlichkeiten stellte in großartiger Weise Hauptmann a.D., Dagobert Sekullic in der Barmherzigen gasse Nr.17 zur Verfügung.

 Auch dieses Museum wurden entsorgt. Wo sich die Bilder befinden ist unklar, liegen sie noch im Keller oder haben sie schon andere Interessenten gefunden.

 

Im Gegenteil, Kulturgut wurde entweder schon entsorgt oder zur Entsorgung freigegeben.

 

Diese zwei Museen, das Museum für Huf - und Klauenkunde und das Museum für Beschirrungs - und Besattelungslehre waren seit Jahrzehnten ein Sammlungsbestand der Veterinärmedizinischen Universität, früher als Tierärztliche Hochschule bekannt.

 

In den 1970er Jahren kam das aufgelöste ehemalige Pferdemuseum - Gründer Dr. Emil Hauck zu dem Bestand der beiden Museen dazu.

 

Diese drei Museen wurden auf Anweisung der Führungsebene

in den Jahren 2012 - 2014 aufgelöst.

 

Der Großteil des Bestandes an Ausstellungsstücken dieser drei Museen wurde an die Spanische Hofreitschule abgegeben,  mit der Auflage aus diesen Artefakten  ein neues Pferdemuseum zu errichten.

 

Was wurde aus dieser Idee? wieder nichts!!!!!!!

Leider liegt es an der Zeit, nur zu reden, Projekte anzudenken, vorhandene Bestände zerstören oder verkommen zu lassen.

Es mangelt an Interesse m Kulturgut.

 

Aus sicherer Quelle war zu erfahren, das die Gegenstände der aufgelösten Museen die bisher in Piber gelagert waren, nach Schloßhof kommen sollen.

Es wäre an der Zeit das etwas geschieht, kostbare Unikate wie der "Straußensattel" ein Geschenk an die Orthopädie und viele andere Gegenstände sind durch den unorthodoxen Umgang mit diesen Ausstellungsstücken der Beschädigung und Zerstörung ausgesetzt.

 

Wo bleibt das vielangekündigte Pferdemuseum!?

 

Zwei bedeutende Personen aus dem Lehrkörper die sich dieser Dinge angenommen haben, weilen leider nicht mehr unter den Lebenden.

Alle anderen, die diese Mißstände sehen und dulden, wie das Kulturgut der Veterinärmedizinischen Universität verscherbelt, verkommt und in alle Winde zerstreut wird sind mitschuld am Niedergang dieser Institution.

 

Keiner wagt  aufzubegehren, er muß damit rechnen ausgetauscht zu werden.Wer aufbegehrt  oder Mißstände aufzeigt wird entlassen oder der bestehende Vertrag wird nicht verlängert und das unter den fadenscheinigsten Begründungen.

 

Ein Teil des ehemaligen Pferdemuseums, Bildmaterial und Schriftgut befanden sich bis Ende Dezember 2014 noch im Historischen Archiv. Ob sich diese noch am genannten Standort befinden kann die Autorin leider nicht sagen. Wenn man mit diesem Kulturgut weiter so umgeht wie bisher, muß angenommen werden, das dieses  entweder an Interessenten vergeben, verkauft wird oder es im Keller weiter verkommt.

Auch das Pathologiemuseum der veterinärmedizinischen Universität wurde in den Keller verlagert.

Das würde nicht weiter verwundern, denn man hat vor Jahrzehnten eine LEIHGABE  der "Akademie der Bildendenden Künste" verschenkt. Das alles ist den sogenannten "Kulturbeauftragten und Experten" egal.

 

Selbst unfähig bleibendes zu schaffen oder zu erhalten wird gedankenlos und kurzsichtig Kulturgut mißachtet und "vergessen".

Diese Art mit Kultur umzugehen,

erlebt man ja alltäglich.

 

Anfragen an

christa.mache@gmail.com

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