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Fam.- Forschung - Biographien - Her.-Gen.Ges."ADLER" - Veterinärgeschichte - Wappenkunde - Pferdekunde
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Es war einmal, so beginnen die Märchen, bei den hier gezeigten Seiten sind es  Tatsachen....,

 

 

 

links auf der Seite, ist der Text aus dem "Der österreichische Museumsführer", 1985.

Vor ungefähr 10 - 15 Jahren unter dem damaligen Rektor Freiherr von Fircks war der Gedanke an Stelle der ehemaligen Seilereifabrik Donaufelderstrasse 157  ein  "Veterinärmedizinisches Museum"  zu errichten aktuell..

 

Was wurde aus dieser Idee ????  NICHTS!!!!

 

Im Gegenteil, Kulturgut wurde entweder schon entsorgt oder zur Entsorgung freigegeben.

 

Diese zwei Museen, das Museum für Huf - und Klauenkunde und das Museum für Beschirrungs - und Besattelungslehre waren seit Jahrzehnten ein Sammlungsbestand der Veterinärmedizinischen Universität, früher als Tierärztliche Hochschule bekannt.

 

In den 1970er Jahren kam das aufgelöste ehemalige Pferdemuseum - Gründer Dr. Emil Hauck zu dem Bestand der beiden Museen dazu.

 

Diese drei Museen wurden auf Anweisung der Führungsebene

in den Jahren 2012 - 2014 aufgelöst.

Der Großteil des Bestandes an Ausstellungsstücken dieser drei Museen wurde an die Spanische Hofreitschule abgegeben,  mit der Auflage aus diesen kulturell wertvollen Artefakten  ein neues Pferdemuseum zu errichten.

 

Was wurde aus dieser Idee?

 

Aus sicherer Quelle war zu erfahren, dass die Gegenstände der aufgelösten Museen die bisher in Piber gelagert waren nach Schloßhof kommen sollen.

Es wäre an der Zeit, dass etwas geschieht, kostbare Unikate wie der "Straußensattel" ein Geschenk an die Orthopädie und viele andere Gegenstände sind durch den unorthodoxen Umgang mit diesen Ausstellungsstücken der Beschädigung und Zerstörung ausgesetzt.

 

Wo bleibt das vollmundig versprochene Pferdemuseum!?

 

Zwei bedeutende Personen aus dem Lehrkörper, die sich dieser Dinge angenommen haben, weil leider nicht mehr unter den Lebenden.

Alle anderen, die diese Mißstände sehen und es dulden, wie das Kulturgut der Veterinärmedizinischen Universität verscherbelt, verkommt und in alle Winde zerstreut wird; diese sind mitschuld am Niedergang dieser Institution.

Wozu gibt es einen Lehrstuhl für Geschichte der Veterinärmedizin?

 

Für das verschenkte und entsorgte Kulturgut hat sich der Lehrstuhlinhaber nie interessiert.

 

Keiner wagt  aufzubegehren; er muß damit rechnen ausgetauscht zu werden.Wer aufbegehrt oder Mißstände aufzeigt wird entlassen oder  bestehende Verträge wird nicht verlängert und das unter den fadenscheinigsten Begründungen.

 

Ein Teil des ehemaligen Pferdemuseums, Bildmaterial und Schriftgut befanden sich bis Ende Dezember 2014 noch im Historischen Archiv. Ob sich diese noch am genannten Standort befinden, lässt sich nicht sagen. Wenn man mit diesem Kulturgut weiter so umgeht wie bisher, muß angenommen werden, das dieses  entweder an Interessenten vergeben, verkauft wird oder es im Keller weiter verkommt.

Auch das Pathologiemuseum der veterinärmedizinischen Universität wurde in den Keller verlagert.

Das würde nicht weiter verwundern, denn man hat vor Jahrzehnten eine LEIHGABE  der "Akademie der Bildendenden Künste" verschenkt. Das alles ist den sogenannten "Kulturbeauftragten oder Experten" egal. Selbst nicht fähig Bleibendes zu schaffen oder zu erhalten, wird gedankenlos und kurzsichtig Kulturgut mißachten und "vergessen".

 

Das „Österreichische Pferdemuseum“ von Reg.-Rat Prof., Dr. Emil Hauck, Obst.a.D. Paul von Matic und Maler Prof.Emil Hübl gegründet und von Obstlt., a.D.V. (von Henriquez und Obstlt.a.D.(von) Schemel eingerichtet – wurde nunmehr  vom Reitinstitut des Hptm. a.D. Dagobert (von) Sekulic in die Tierärztliche Hochschule Wien III, Linke Bahngasse 11 übertragen  und dem schon bestehenden Veterinärmuseum angegliedert. Das Museum steht unter der ehrenamtlichen Aufsicht von Dr. Knezevic  und ist von Montag – Freitag von 8h – 12h und von 14h – 16h zu besichtigen. Aus der Zeitschrift der öster. Campagnereitschule 1985.

Der Straußensattel aus dem Bestand des Museums für Orthopädie, eine Rarität auf Wanderschaft von Wien nach Piber und jetzt nach Schloßhof? ist dieses einmalige Unikat endgültig dahin, durch unsachgemäße Behandlung ruiniert?

 

Das sind nicht die einzigen Museen die in der Versenkung verschwinden; auch das HUNDEMUSEUM  http://www.kulturimkloster.at/ wurde vor zwei Jahren geschlossen, der Gründer war Veterinärrat Dr.Emil Hauck, der auch das Pferdemuseum mitgegründet hat.

Auch kleine Heimatmuseen sind davon betroffen; wo die Bestände dieser aufgelassenen Museen hinkommen kann niemand sagen.

Übersiedlung von Bildmaterial aus dem Museum der Orthopädie in das Historische Archiv. Hier stellt sich die Frage, sind diese Bilder und sonstige Unikate noch vorhanden?

Verlorene und verschenkte Leihgaben  Schätze aus den Beständen der Veterinärmedizinischen Universität und deren ehemaligen Museen.


 

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